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Umzugs-Checkliste

Der Wechsel in eine neue Wohnung und/oder Stadt kann etwas Wundervolles sein. Eine frische Umgebung sowie die Möglichkeit, die eigenen vier Wände neu zu gestalten geben vielen Leuten ein gewisses Maß an Vorfreude. Dieses verblasst allerdings genauso schnell, wie es gekommen ist, wenn es darum geht, die benötigte Arbeit in das Vorhaben zu stecken. In diesem Artikel stellen wir Ihnen eine umfangreiche Checkliste zur Verfügung, mit der du deinen Umzug garantiert zu einem Erfolg und so stressfrei wie möglich machst!

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Umzugs-Checkliste Teil 1: Das sollte im Vorfeld erledigt sein!

Bestehenden Mietvertrag kündigen

Üblicherweise haben Mietverträge in Deutschland eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende. Das heißt, dass du bspw. bis zum 30.06 gekündigt haben musst, damit dein Auszug zum 30.09 möglich ist. Prüfe die für dich verbindlichen Kündigungsfristen unbedingt rechtzeitig in deinem Mietvertrag. Die Kündigung deines Mietvertrags solltest du stets über die Post als Einschreiben versenden, damit du einen Beweis für den Eingang deiner Kündigung hast.

Parkverbotszone einrichten

Damit sowohl beim Auszug aber auch Einzug alles nach Plan laufen kann, empfehlen wir die Beantragung einer Parkverbotszone. Die Beantragung hat bei der lokalen Behörde gegen eine Gebühr zu erfolgen. Beachte, dass die Beantragung frühzeitig, am besten mindestens 10 Tage vor geplantem Umzug, erfolgen sollte. Bedenke, dass ein nicht gesicherter Ein-/Ausladeort in deutlichem Mehraufwand für das Umzugsunternehmen resultiert und zu Zusatzkosten führt.

Prüfung von Ab- oder Ummeldungen

Am eigentlichen Umzugstag sollte dein Ziel darin liegen, am Abend bereits am neuen Standort nächtigen zu können. Wenn dir zu diesem Zeitpunkt erst auffällt, dass wichtige Ab- und Ummeldungen nicht erledigt wurden, hast du ein Problem. Nimm dir daher im Vorfeld unbedingt ein paar Minuten Zeit, um all Ihre Angelegenheiten dieser Art durchzugehen bzw. alle Meldungen einzureichen, die notwendig sind.

Nachsendeauftrag einrichten

Um nicht Gefahr zu laufen, dass wichtige Post nach dem Umzug nicht mehr zugestellt wird, kann man bei der Post einen Nachsendeauftrag einrichten. Dieser leitet eintreffende Post automatisch an die neue Adresse weiter. Dies sollte jedoch nur eine temporäre Maßnahme sein, zwingend sollten die Absender über die neue Adresse zeitnah informiert werden.

Übergabetermine vereinbaren

Zögere nicht, die Vereinbarung von Übergabeterminen der alten und neuen Wohnung frühzeitig anzustoßen. Private Vermieter könnten zu dem gewünschten Termin in Urlaub sein. Professionelle Hausverwaltungen sind üblicherweise deutlich flexibler in der Terminwahl. Beachte, dass die Übergabe üblicherweise nur an Werktagen stattfindet.

Kinder und Haustierbetreuung

Am Stichtag des Umzugs geht es ans Eingemachte. Wenn du all deine Besitztümer sicher zur neuen Adresse bringen möchtest, musst du dich konzentrieren können. Aus diesem Grund ist es wichtig, für den Umzugstag eine vertrauenswürdige Betreuung für Ihre Haustiere und (je nach Alter) Kinder sicherzustellen. Damit keine vermeidbaren Kosten entstehen, empfiehlt es sich, dafür so früh wie möglich den engen Freundes- und Familienkreis zu befragen. Eine Vorlaufzeit von 14 –bis 30 Tagen erhöhen Ihre Chancen, jemanden zu finden. Alternativ kannst du für die Betreuung auch Fachpersonal beauftragen.

Start der Renovierung

Ihre neue Wohnung ist nicht der einzige Standort, an dem Renovierungsarbeiten nötig sind. Gegebenenfalls musst du auch in deinem jetzigen Lebensort ein paar kleinere Arbeiten verrichten, um den neuen Mietern eine ordentliche Wohnung/Haus zu hinterlassen. Investiere lieber im Vorfeld ein wenig Zeit und Arbeit, anstatt im Nachhinein Schwierigkeiten zu bekommen!

Alles erledigt? Dann solltest du deinen Blick als Nächstes in die Zukunft richten. Denk daran, dass kurz nach dem Umzug haufenweise Kartons und Einzelteile in Ihrer neuen Wohnung herumstehen werden. Wenn die ein oder andere Wand Ihrer Meinung nach eine neue Farbe verträgt, sollte sie diese also im besten Fall schon vor Einzug bekommen – Du wirst es dir selbst danken, wenn du erst einmal umgezogen bist!

Besitztümer aussortieren und Kartons bepacken

Auch, wenn du es vermutlich nicht so gerne zugibst – in deinem Keller findet sich mit Sicherheit so einiges, was eigentlich entsorgt werden kann. Wieso also nicht die Chance nutzen und alles aussortieren, was du nicht brauchst?

Abgesehen davon hast du dadurch nicht nur am Stichtag weniger zu schleppen, sondern können sich auch noch ein paar Euros nebenbei verdienen. Je nach Menge und Qualität finden sich auf Ebay & Co. mit Sicherheit einige Käufer, die Ihren Krempel liebend gern entgegennehmen würden.

Nachdem du diesen Schritt hinter dir hast, ist es an der Zeit, alle übrig gebliebenen Gegenstände in Ihre Umzugskartons zu packen. Hierbei empfiehlt es sich, mit einem gewissen System zu arbeiten: Bilde „Gegenstandstypen“ und packe ausschließlich Gegenstände zusammen, die einen gemeinsamen Typ haben (z. B. „Zerbrechliches“ oder „Dekoration“). Sobald eine Kiste voll ist, kannst du diese mit einem Marker beschriften und somit nach erledigter Arbeit schneller an benötigte Gegenstände kommen.

Lebensmittel sinnvoll verbrauchen

Sowohl Kühlschränke als auch Gefriertruhen sollten mit in die neue Wohnung kommen? Dann ist es eine gute Idee, sich über die dort befindlichen Lebensmittel Gedanken zu machen. Immerhin wäre es ärgerlich, wenn die Hälfte Ihrer Lebensmittel verderben, weil durch den Umzug die Kühlkette zu lange unterbrochen wurde. Kaufe daher kurz vor dem Umzug weniger ein oder plane deine Einkäufe so, dass du möglichst wenig wegwerfen musst. Tipp: Eine Gefriertruhe abtauen kann einen halben Tag in Anspruch nehmen. Beginne rechtzeitig damit.

Internetanbieter informieren

Damit du an deinem neuen Standort ohne Unterbrechungen wie gewohnt Telefon und Internet nutzen kannst, solltest du deinen Umzug 14 bis 30 Tage vor Stichtag bei deinem Anbieter melden.

Stromanbieter wechseln

Beim Umzug in die neue Wohnung, musst du nicht zwingend im Vorfeld einen Stromtarif abschließen. Der lokale Energieversorger stellt stets eine Grundversorgung bereit. Beachte jedoch, dass der lokale Anbieter üblicherweise nicht der günstigste ist. Mieter sind bei der Wahl ihres Stromversorgers in Deutschland frei – ein Vergleich lohnt sich immer!

Umzugs-Checkliste Teil 2: Das muss am Umzugstag in der alten Wohnung erledigt werden

Sperrmüll abladen

Als Erstes sollte eventuell vorhandener Sperrmüll abgeladen werden, um für mehr Bewegungsfreiheit in der Wohnung zu sorgen und Zeitvorgaben einzuhalten. Wenn der Sperrmüll mehrere Kubikmeter Volumen hat, empfiehlt es sich einen Sperrmüllcontainer bei der Stadt zu bestellen. Das Aufstellen des Containers bedarf jedoch einer Genehmigung

Zählerstände ablesen

Für eine ordentliche Dokumentation ist es Pflicht, jegliche Zählerstände in deiner alten Wohnung korrekt abzulesen und zu notieren. Dies dient auch zur eigenen Sicherheit! Üblicherweise werden die Stände vom Vermieter ab Übergabetag in einem Protokoll erfasst.

Planung mit Umzugspartnern

Wenn du dir Unterstützung bei Fachleuten oder im Freundes- und Familienkreis geholt hast, solltest du mit deinen Helfern am Beginn des Tages den Plan für Ihren Umzug durchgehen (Was wird zu welchem Zeitpunkt in die neue Wohnung gebracht usw.).

Möbel abbauen

Während die ersten Kartons bereits verladen werden, sollten sich einige Helfer um den Abbau der Möbel kümmern.

Finale Reinigung

Nachdem alle Besitztümer in der neuen Wohnung untergebracht wurden, sehen die ehemaligen vier Wände vermutlich nicht mehr allzu gut aus. Den Dreck, der sich durch das Begehen mit Straßenschuhen gesammelt hat, sollte daher zwingend gereinigt werden. Du musst nicht nass durchwischen und alles perfekt hinterlassen, aber die „Besenreinheit“ sollte gegeben sein.

Finale Reinigung

Nachdem alle Gegenstände transportiert wurden, solltest du dein altes Klingelschild entfernen und die Schlüssel der Wohnung zur Abgabe bereit machen. Vergewissere dich im Übergabeprotokoll des Einzugs, um sicherzustellen, dass alle Schlüssel vor Ort sind.

Umzugs-Checkliste Teil 3: Das muss am Umzugstag in der neuen Wohnung erledigt werden

Nachbarn informieren

Informiere deine neuen Nachbarn darüber, dass gearbeitet wird, damit ggf. Autos umgeparkt werden können. Nutze diesen Anlass, um dich ggf. auch kurz vorzustellen.

Zählerstände ablesen

Es ist sinnvoll, direkt die Zählerstände deiner neuen vier Wände abzulesen und diese im Übergabeprotokoll mit dem Vermieter direkt festzuhalten.

Prüfung der persönlichen Gegenstände

Wenn du für deinen Umzug Fachpersonal engagiert hast, ist es wichtig, dein Hab und Gut nach dem Transport auf Schäden zu untersuchen, damit du diese ggf. melden kannst.

Klingelschild

Wenn du schon einmal da bist, kannst du auch direkt ein neues Klingelschild einsetzen, um den Einzug offiziell zu machen.

Trinkgeld oder Abendessen

Je nachdem, ob du dir ausschließlich von Fachpersonal oder ebenfalls von Freunden und Familie hast helfen lassen, ist ein kleines Trinkgeld oder ein Abendessen auf deine Kosten angebracht.

Umzugs-Checkliste Teil 4: Weitere Aufgaben nach abgeschlossenem Umzug

Anmeldung bei der Stadt vornehmen

Die Anmeldung kann erst stattfinden, wenn der Umzug bereits stattgefunden hat. Eine Anmeldung zu einem Stichtag in der Zukunft ist nicht möglich. Die Anmeldung bei der Stadt erfordert oft das persönliche Erscheinen, die Umstellung auf Online-Verfahren wird aber vielerorts vorangetrieben. Beachte, dass eine Frist von nur 2 Wochen eingeräumt wird, um dich neu zu melden. Die Anmeldung beim lokalen Meldeamt ist übrigens kostenfrei.

Stromversorger und Internetanbieter finden

Um nach Einzug die hohen Kosten des Grundversorgers zu vermeiden, empfehlen wir frühzeitig einen geeigneten Stromtarif zu finden. Dies kannst du bequem und sicher über die gängigen Vergleichsportale erledigen.

Adressänderungen mitteilen

Um auch weiterhin Korrespondenzen führen zu können und Post zu erhalten, solltest du zwingend deine neue Anschrift anzeigen. Berücksichtige insbesondere:

  • Bank

  • Versicherung

  • Krankenkasse

  • Arbeitsstelle

  • Steueramt

  • Schulbehörden

  • Ärzten

  • Vereine & Verbände

  • Versorger

Tipp: Prüfe deine Girokontoumsätze der letzten 12 Monate, um keine Partei zu vergessen.

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